Integrierte Unternehmensplanung und Reporting | ||
| KundenprofilDie 1994 gegründete IDEENKAPITAL AG ist ein Emissionshaus für geschlossene Fonds. Rund 85 Mitarbeiter sorgen durch professionelle Auswahl renditestarker Anlageprodukte für erfolgreiche Beteiligungsangebote und setzen dabei auf Stabilität, Unabhängigkeit, Qualität und Nachhaltigkeit. Der Vertrieb in Deutschland erfolgt ausschließlich über Privatbanken, Sparkassen und freie Vermittler. | |
Die Lösung im ÜberblickMit dem CoPlanner hat die IDEENKAPITAL AG das optimale Instrument gefunden, um eine integrierte GuV-, Bilanz- und Cash-Flow-Planung zu erstellen. Das Mittelstandsunternehmen profitiert heute von einem stringenten Planungsprozess, bei dem jeder Wert bis auf Einzelbelegebene nachvollziehbar ist. Nach einer kurzen Implementierungsphase hat die Finanzabteilung die Pflege und den Ausbau des Systems selbst übernommen und inzwischen auf dieser Plattform zudem eine neue Lösung für die Kollegen vom Fondsmanagement konzipiert. | ||
Planung nach MaßAls sich Frank Figiel, Leiter Finanzen der IDEENKAPITAL AG, und Heinrich Nordsieck von pmOne im Jahr 2006 zum ersten Mal trafen, um über eine neue Planungs- und Reportinglösung für die Unternehmensgruppe zu sprechen, war klar, dass das neue System auf Anhieb sitzen musste. Denn vorausgegangen waren leidvolle Erfahrungen auf Seiten des Kunden: 2001 wollte man weg von der excelbasierten Planung und erwarb zunächst eine „reine“ OLAP-Datenbank. Die fehlende Planungsfunktionalität wurde über externe Beraterleistungen zusätzlich teuer eingekauft - um dann feststellen zu müssen, dass man über eine GuV-Planung nicht hinaus kam. Einen erneuten Vorstoß in Sachen Planung gab es 2004. Die damals genutzte Softwarelösung speicherte alle Informationen filebezogen für jedes zu planende Unternehmen, der Datenaustausch erfolgte durch Verknüpfungen. Das erwies sich bei der Planung von fünf Haupt- und 80 Untergesellschaften als nicht praktikabel. Darüber hinaus war der Baustein der integrierten Finanzplanung „fest verdrahtet“ und für den Kunden nicht konfigurierbar. | ||
| Zielvorgabe: Integrierte FinanzplanungVon Anfang an war es Projektziel, eine Planungs- und Reportinglösung zu installieren, die auf die Bedürfnisse der IDEENKAPITAL AG zugeschnitten ist. Diese Bedürfnisse haben sich mit der Zugehörigkeit des Unternehmens zur ERGO-Gruppe noch erweitert. Über eine GuV-Planung hinaus, die prinzipiell auch mit der alten Excel-Lösung hätte realisiert werden können, ist eine Cash-Flow-Planung gefragt. Und die kann nicht ohne Bilanzplanung erstellt werden. Kurzum: Es musste ein integriertes Finanzplanungssystem her, das in der Lage ist, zum einen die 85 Unternehmen und zum anderen den Planungsprozess der IDEENKAPITAL AG abzubilden. | |
Relationale Datenbank mit OLAP-VorzügenNachdem in 2006 die alte, excelbasierte Planung in den CoPlanner übernommen wurde, nutzt die Finanzabteilung die Lösung nun im dritten vollen Planungsjahr. In dieser Zeit hat sich das System bewährt: Monatlich wird damit ein Soll-/Ist-Abgleich erstellt – die Basis für das Reporting an den Mutterkonzern. Darüber hinaus wird drei- bis viermal pro Jahr eine rollierende Drei-Jahresplanung aufgestellt. „Wir sind hochzufrieden mit der Lösung“, resümiert Figiel. Besonders überzeugt den Finanzfachmann die Kombination aus relationaler Datenbank mit einer quasi multidimensionalen Oberflächendarstellung. „Obwohl es keine OLAP-Datenbank ist, ist das Frontend praktisch OLAP-simuliert.“ | ||
Flexible Plattform für unterschiedliche AnforderungenNachdem die Finanzplanung realisiert ist, sollen nun auch die Fondsmanager der IDEENKAPITAL AG von dem komfortablen Tool profitieren. In diesem Bereich sind neben GuV, Bilanz und Finanzplan auch ein Soll-Ist-Abgleich zur Prospektdarstellung und die Überleitung aktualisierter Planung in eine solche Prospektdarstellung von großer Bedeutung. Die Prospektdarstellung orientiert sich dabei überwiegend an den Liquiditätsströmen, ist aber aufgrund teilweise anderer zeitlicher Zuordnungen nicht 1:1 mit dem klassischen Finanzplan gleichzusetzen. Eine solche Prospektdarstellung galt es zusätzlich zur Planung zu integrieren. Da die Buchhaltung der verschiedenen Fonds von einem halben Dutzend externer Steuerbüros erledigt wird, war es eine Herausforderung, die unterschiedlichen Methoden in einem gemeinsamen CoPlanner-Modell abzubilden. Aber auch das ist – natürlich in Eigenleistung – gelungen, und das Projekt ist so gut wie abgeschlossen. Frank Figiel: „Die Flexibilität der Lösung ist unschlagbar. Mit dem vorhandenen Baukasten können wir Modulerweiterungen problemlos selbst vornehmen.“ | ||
PDF - Dokument |
